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Installation view: "Die Kugeln! Die Kreise! Die Räder!", curated by Christiane Rekade, Kurator, Alte Fabrik / Kunst(Zeug)Haus, Rapperswil, 2008

(with Ian Kiaer, Bernhard Tagwerker, Bruno Taut, Claudia Wieser, Anselm Stalder)

Ausläufer II, 2008
Painted MDF plate, mirror, hinge

Dimension variable

Installation view: "Die Kugeln! Die Kreise! Die Räder!", curated by Christiane Rekade, Kurator, Alte Fabrik / Kunst(Zeug)Haus, Rapperswil, 2008

Ausläufer II, 2008
Painted MDF plate, mirror, hinge

Dimension variable

Installation view: "Die Kugeln! Die Kreise! Die Räder!", curated by Christiane Rekade, Kurator, Alte Fabrik / Kunst(Zeug)Haus, Rapperswil, 2008

Ausläufer I, 2008
Painted MDF plate, mirror, hinge

Dimension variable

Installation view: "Die Kugeln! Die Kreise! Die Räder!", curated by Christiane Rekade, Kurator, Alte Fabrik / Kunst(Zeug)Haus, Rapperswil, 2008

Ausläufer III, 2008
MDF plate, wax

Dimension variable

Installation view: "Die Kugeln! Die Kreise! Die Räder!", curated by Christiane Rekade, Kurator, Alte Fabrik / Kunst(Zeug)Haus, Rapperswil, 2008

Die Installation von Karin Hueber (*1977) im Kunst(Zeug)Haus muss durchschritten und «umgangen» werden. Die Basler Künstlerin greift mit ihren Arbeiten präzise und sensibel in den Raum ein. Den noch neuen Ausstellungsraum im Kunst(Zeug)Haus besetzt Hueber mit einer Installation, die einerseits die spezifischen Formen der Architektur aufnimmt, sich wortwörtlich einpasst und gleichzeitig als autonome Skulptur besteht. In einer Abfolge von Holz-, Spiegel- und einem Wachselement organisiert sie den Raum, verengt etwa mit einer schmalen weissen Platte den ersten Blick in die Ausstellung und öffnet gleichzeitig – durch die verspiegelte Rückseite – den Blick bis nach draussen. Eine weisse Holzplatte zwängt sich zwischen Boden und Decke und bildet eine Art Trennungswand, die mit weiteren Elementen verlängert wird, sich in den Raum hinein aufzulösen. Als Gegengewicht zu der Abfolge setzt die Künstlerin auf der anderen Seite des Raumes den wächsernen Abguss des Sockels einer Stele, stellt den glatten Flächen der Platten die unregelmässige, haptische Oberfläche des Wachsobjektes entgegen. Hueber gelingt es, in der Konstruktion trotz der Grösse und Schwere des Materials eine Leichtigkeit und Beweglichkeit zu bewahren.